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Immobilien Andalusien

Costa del Sol Immobilien in Andalusien jetzt 4 % billiger.

Seit dem 20.08.2011 bis zum 31.12.2001 besteht eine Reduzierung der spanischen Mehrwertsteuer, der IVA auf Neubauten auf 4%. Dies ist eine vorrübergehende Massnahme der spanischen Regierung um den Immobilienmarkt kurzfristig zu beleben. Sollte dies eine positive Reaktion zeigen, dann könnte es sein, das eine Verlängerung dieser Absenkung auch nach  dem 01.01.2012 weiterhin in Kraft bleibt. Dies ist aber nicht garantiert und wird von vielen Politikern und Wirtschaftsexperten bezweifelt. Wichtig ist der Fakt, das bis zum 31.12.2011 die Immobilien in Andalusien im Neubaubereich im Moment steuerlich gesehen noch günstiger sind.

Diese Stimulanz ist nicht die einzige, die im Moment mehr Optimismus verbreitet, ein weiterer Punkt ist das Engagement des Scheichs Scheichs Al-Thani in Andalusien und speziell an der Costa del Sol. Die Investionen im Hafenausbau von Marbella sollen und werden Auswirkungen auf die weitere urbanistische Erschliessung für die Costa del Sol haben und auf die Preise für Immobilien in Andalusien.

Obwohl man nach dem Kauf des Fussballklubs FC Malaga durch den Scheich in der Saison 2010/2011 sich nicht sicher wahr, ob dies nur ein Spielzeug für Ihn darstellt oder ob die zu seiner Zeit getätigten Aussagen von langfristigen Investionen im Klub oder an der Costa del Sol Fundament hätten, wurden im Sommer dieses Jahres ausgeräumt. Nach seiner Ankunft in Malaga wurden dem FC Malaga 100 Millionen € zur Verpflichtung von Verstärkungen zur Verfügung gestellt. Die grosse Befürchtung, das der Scheich ein zweiter Ali-Seyd, ein Inder der beim Kauf des FC Racing Santander versprochen hatte, diesen Klub zur dritten Macht im spanischen Fussball zu machen und man hinterher herausfand, das man eventuell einem Hochstapler aufgesessen ist, befürchtet sich im Fall des Scheichs nicht. Seit seiner Ankunft bis zum Saisonbeginn hat der FC Malaga Spielereinkäufe im Volumen von rund 70 Millionen € vorgenommen. Dies bedeutet für die Saison 2011/2012, die höchste Investion im spanischem Fussball, noch vor dem FC Barcelona ( 55 Mil € ) und  Real Madrid FC ( 50 Mil € ). Der Optimismus der gesamten Region spiegelt sich in den Foren der grössten Sportzeitungen wie MARCA oder DIARIO AS wieder, wo man schon von der Teilnahme an der Championsleague spricht und den FC Malaga als Mitbewerber um den Platz der die direkte Teilnahme an diesem Wettbewerb garantiert. Dieser Optimismus springt aber auch über auf den Immobilienbereich, Andalusien fühlt sich wieder ernstgenommen. Wenn man früher von den grossen Metropolen wie Madrid oder Barcelona verhöhnt worden ist und Andalusien als Teil von Afrika bezeichnet worden ist, dann hat sich dies mit der Ankunft des Scheichs in Andalusien dramatisch verändert. Über den Fussball ist ein neues Selbstvertrauen gewachsen, wobei der Standpunkt vertreten wird, das die Costa del Sol in den nächsten Jahren, nicht nur Sonne und Strand zu bieten hat, sondern auch Fussball auf höchstem Niveau und somit den grossen Klubs die Stirn zu bieten. Ein neu geplantes Stadium und eine Fussballschule, dazu eine der modernsten Sportzentren in Spanien sollen die sportliche Basis schaffen. Mit der Verpflichtung von Fernando Hierro, dem ehemaligen Sportdirektors des spanischen Fussballverbandes ist dem Club ein weiterer grosser Wurf gelungen. Hierro war auch als Sportdirektor bei Real Madrid im Gespräch, hatte sich aber für den FC Malaga entschieden um an diesem Projekt teilzuhaben und es zu gestalten. Die Ilusion, die im Klub vorherrscht, überträgt sich auf die ganze Region Costa del Sol und alamiert die erfolgreichen Klubs nach FC Barcelona und Madrid, wie Sevilla, Valencia und Villareal, die am 07. 09. 2011 ein Trefffen mit insgesamt 12 anderen Clubs der Primera Division vereinbart haben um über eine gerechtere Verteilung der Fernsehgelder zu diskutieren. Diese Klubs sehen sich bedroht Ihre Position zu verlieren, da sie FC Malaga nun als Konkurrenten anerkennen, der nun über finanzielle Möglichkeiten verfügt, beispielsweise dem FC Valencia einem Ihrer  hoffnungsvollsten Talente wie Isco ohne Verhandlungen, einfach durch Zahlung der Ablöse wegzukaufen. Unter dem Deckmantel, das sich die spanische Liga in eine Liga ohne Konkurrenz verwandeln kann, da FC Barcelona und Madrid rund € 140 Millionen an Fernsehgeldern erhalten und Klubs wie FC Sevilla, Atletico Madrid oder Valencia  nur rund € 40 oder 50  Millionen wäre der Wettkampf ungerecht. ( FC Malaga erhält rund € 14 pro Jahr ) Mehr Geld zu erhalten ist nicht um den Kampf mit den zwei grossen der spanischen Liga aufzunehmen, da der sportliche Unterschied auch nicht kurzfristig mit Geld zu verkürzen ist, sondern um den Anschluss an den FC Malaga in den nächsten Jahren nicht zu verlieren.  Mit Neid schaut man auf Verpflichtungen, wie van Nistelroy, den spanischen Nationalspieler Cazorla, den französischen Nationalspieler Toulalan, den holländischen Nationalspieler Mathijsen, Sergio Sanchez vom FC Sevilla den spanischen Sub 21 Nationalspieler Isco vom FC Valencia, aus Argentinien eines der jungen Talente wie Buananotte von  River Plate und dem spanischen Nationalspieler Nacho Monreal aus Osasuna. All dies unter der Leitung von Manuel Pellegrini, dem Trainer dem mit Villareal, einem Klub, aus einer Stadt mit knapp 40 000 Einwohnern fast der Sprung ins Championsleaguefinale gelungen wäre. Der FC Malaga ist in aller Munde und dies nicht unter den spanischen Einwohnern, sondern auch unter den Immobilienbesitzern der Costa del Sol, deshalb hat es auch nur 2 Tage gedauert bis alle Dauerkarten für die Saison 2011/2012 verkauft worden sind und man hätte rund weitere 10 000  verkaufen können. Die Euphorie vor Saisonstart war so gross, dass man im ersten Heimspiel gegen den FC Barcelona sogar mit einem Sieg gerechnet hat ( Spiel verlegt wegen Spielerstreik ), da man erwartet hatte, das der FC Barcelona mit nur 4 Trainigseinheiten des kompletten Teams und den schweren Spielen im spanischen Supercup gegen den Real Madrid FC geschwächt an die Costa del Sol kommen würde. Deswegen begann der ofizielle Saisonstart für den FC Malaga beim Auswärtsspiel in Sevilla mit der ersten Niederlage der Saison, eine Niederlage die aber die Euphorie nicht bremsen kann. Welchen Einfluss die Investion des Scheichs in den Fussball an der Costa del Sol besitzt und welchen Einfluss dies auf den Einstellung der Andalusier hat, macht vielleicht eine Anekdote in einer Cafeteria in Marbella deutlich. An einem Abend, an dem ein Vorbereitungsspiels des FC Malaga im Fernsehen gezeigt wurde und sich Urlauber aus Madrid sich über den Klub mit den sogenannten “Petrodollars“ Ihre Witze rissen, fragte ein Andalusier die beiden aus Madrid, wieso neuerdings die Kirchen in Madrid immer so voll mit Menschen wäre, womit ist dieser Anstieg in den Messen zu begründen. Die beiden schauten ihn an und warteten auf seine Antwort. Dann kam die Erklärung, der Grund wäre das viele Madriter endlich mal wieder jemanden in “Weiss“ sehen wollten der einen Pokal in den Himmel hebt. Das Gelächter war gross. Es ist auf jeden Fall eine interresante Situation zu beobachten wie die Investionen von Al—Thani an der Costa del Sol die Zukunft bestimmen wird.

Wird der Hafenausbau Bajadilla-Hafens die Zone zwischen Estepona, Manilva bis Sotogrande die schon als zweite “Goldene Meile“ gehandelt wird wirklich nachhaltig belegen. Der Hafenausbau wird keine neue Konkurenz für den Hafen in Malaga, der Kreuzfahrschiffe mit einer Grösse von mehr als 180 Meter Länge aufnehmen kann, sondern wird Yachten, Anlegemöglichkeiten bieten, die für Puerto Banus in Marbella zu gross sind und einen Punkt an der Costa del Sol suchen an dem Luxus geboten wird. Bis dies letztendlich umgesetzt wird werden höchstwahrscheinlich sieben bis acht Jahren vergehen, sodass mit der Fertigstellung nicht vor dem Jahr 2018 oder 2019 gerechnet wird.

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